Kohlrabi

Die nette Knolle von Nebenan

Leicht süßlich, würzig und ein wenig nussig – Kohlrabi ist bei uns ein besonders beliebtes Gemüse. Hierzulande wird nicht nur mehr als anderswo davon angebaut, sondern auch gegessen. Daher gilt Kohlrabi als typisch deutsches Gemüse und einige Sprachen haben sogar den Begriff übernommen.

Kohlrabi: Rübkohl, Stängelrübe, Oberkohlrübe

Die dicke, runde Knolle, die bis zu 20 cm im Durchmesser groß werden kann,  gibt es im besonders zarten grünlich-weiß und in der würzigeren blauvioletten Variante. Das Fruchtfleisch ist jedoch immer creme-weiß.
Günstige heimische Kohlrabi erhält man von April bis November. Im Supermarkt ist Kohlrabi meist mit Blättern im Angebot. Gut so, denn knackige Blätter und eine glatte Haut sind die beste Frischegarantie. Wegen der dicken Stängel bleiben beim Entfernen der Blätter „Narben“ auf der Knolle.

Tipps zur Verarbeitung

Der Kohlrabi begeistert als Rohkost mit leckerem Dip, passt prima in Suppen und eignet sich ganz klassisch mit Sahnesoße als Beilage zu Fisch und Fleisch. Er lässt sich aber auch überbacken, panieren, dämpfen oder füllen und beliebig würzen.

Die Verarbeitung ist ein Kinderspiel: mit einem Messer oder Sparschäler schälen und das Wurzelende entfernen. Große Knollen können am Ende manchmal etwas holzig sein; schneiden Sie dann etwas großzügiger ab.

In Stücke geschnitten ist Kohlrabi in 15-20 Minuten gar. Wer möglichst viele Nährstoffe erhalten möchte, kocht den Kohlrabi im Ganzen und zieht erst hinterher die Haut ab – dann dauert die Garzeit 5-10 Minuten länger. Ca. 3 Minuten blanchiert, lässt sich Kohlrabi auch bequem einfrieren. Im Kühlschrank hält er sich 1 bis 3 Wochen.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Rohes Gemüse und verschiedene Dips

Unbeschwerter Snackgenuss.

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