Rhabarber

Das etwas andere Gemüse

3 Portionen Gemüse am Tag sind mit Rhabarber schnell erreicht: Denn der aromatische Frühlingsbote ist eigentlich ein Gemüse.

Sauer macht lustig

Rhabarber gehört zu den ersten Gemüsearten, die nach dem Winter geerntet werden können, und ist aus heimischem Anbau nur wenige Wochen von April bis Juni erhältlich. Geerntet wird, sobald die Stiele mindestens 25 cm lang sind und sich die grünlich-rote Farbe entwickelt hat. Zu Beginn der Saison schmecken die Stangen milder und müssen nicht einmal geschält werden.

Das Fruchtfleisch des Rhabarbers ist je nach Sorte rot, grün oder rot-grün. Himbeerrhabarber mit roter Schale und rotem Fruchtfleisch ist unter den verschiedenen Arten am süßesten und damit ideal für Rhabarberkuchen.

Frischer Rhabarber hat glänzende, feste Stangen und saftige Enden. Damit er im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Tage knackig bleibt, wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch. Geputzte, geschälte und in Stücke geschnittene Stangen kann man auch einfrieren. Sie können dann portionsweise entnommen und unaufgetaut weiterverarbeitet werden.

Überraschend vielseitig

Der herbe Rhabarber harmoniert gut mit süßen Früchten oder Beeren. Deshalb mundet uns Rhabarber auch am besten als Kompott oder Konfitüre, als Kuchenbelag und in süßen Haupt- und Nachspeisen. Um den sauren Geschmack abzuschwächen, wird oft reichlich Zucker zugegeben. Eine Alternative dazu kann jedoch auch Fruchtsaft sein. Doch auch herzhaft-pikante Gerichte mit Fleisch oder Geflügel sowie Salate im Geschmacksmix aus Süß und Sauer sind kreative Varianten.

Keine Angst vor Oxalsäure

Für den herben Geschmack verantwortlich ist Oxalsäure. Sie kann die Aufnahme von Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen und Magnesium im Darm hemmen. 450-500 mg sind durchschnittlich in 100 g rohem Rhabarber enthalten. Der Gehalt nimmt im Laufe der Saison zu. In üblichen Mengen und richtig zubereitet ist das für gesunde Erwachsene aber unbedenklich. Das heißt im Klartext: Rhabarber nicht roh essen, sondern immer gegart. Grüne Stangen enthalten übrigens mehr Oxalsäure als rote und die Blätter mehr als die Stange.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Omeletts mit Erdbeer-Rhabarber-Füllung

So schmeckt der Frühling.

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