Kürbis

Der Riese unter den Beeren

Schon gewusst, dass der Kürbis die größte Beere der Welt ist? Wie Gurken oder Himbeeren kennzeichnet sich eine Beerenfrucht durch im Fruchtfleisch eingelegte Samen. Und die Riesenbeeren mit dem runden Stiel und der harten Schale lassen sich auf Vorrat kaufen, denn an einem kühlen dunklen Ort halten sie sich mehrere Monate.

Große Sortenvielfalt beim Kürbis

Der Kürbis ist nicht nur in der Küche vielfältig, auch in Größe, Form und Farbe hat er viel zu bieten. Die Beere kann rund, oval oder birnenförmig sein und verschiedene Farben und Musterungen aufweisen: von typisch orange bis gelb und grün, sogar schwarz. Zu den beliebtesten Kürbissorten zählen u. a. Butternut, Ambercup, Muscade de Provence sowie der Hokkaido-Kürbis.

Den Reifegrad des Kürbisses testen Sie, in dem Sie mit der Faust leicht auf den Kürbis klopfen. Ist ein hohles Geräusch zu hören, dann ist er reif. Auch der leicht vertrocknete Stiel ist ein Zeichen dafür, dass der Kürbis essreif ist.

Die heilende Beere in Orange

Saison haben die großen Beeren von September bis November. Dank ihrer langen Haltbarkeit können sie den ganzen Winter über zubereitet werden. Damit die Kürbisse nicht faulen, sollten sie dunkel, kühl und vor allem trocken gelagert werden. Sie sind nicht nur kalorienarm und bekömmlich, enthalten viele Vitamine sowie Kalzium, Phosphor und Eisen, sondern haben auch einen gesundheitlichen Nutzen. Das Kürbisfleisch, Kürbisöl und die Kürbissamen helfen bei Blasen- und Nierenerkrankungen. Das enthaltene Beta-Carotin ist gut für die Augen und lässt den Kürbis in seinem typischen Orange erstrahlen.

In der Küche – Verarbeitung

Durch seine Sortenvielfalt ist der Kürbis ein Multitalent in der Küche: Sie können ihn braten, grillen, dünsten, überbacken, kochen, einlegen, pürieren … Bereiten Sie ihn süß oder pikant zu, als Suppe, Salat, Soße oder Dessert.

Zur Verarbeitung schneiden Sie Stiel und Blütenansatz ab, stechen mit einem scharfen Messer oben mittig in den Kürbis und schneiden erst die eine Hälfte nach unten durch, danach die zweite. Kratzen Sie die Kerne mit einem Esslöffel heraus oder schneiden Sie zuvor den Kürbis in Spalten und schneiden dann die Kerne heraus. Zum Schluss muss die Schale ab. Nur der Hokkaido-Kürbis kann mitsamt der Schale verzehrt werden.

Unser Herbst-Tipp: Kürbisschnitzen

Als Halloween-Deko darf ein ausgehöhlter Kürbis nicht fehlen. Auch die kleinen Zierkürbisse schmücken im Herbst Haus und Garten. Aber Achtung: Zierkürbisse enthalten Inhaltsstoffe, die giftig sind, und dürfen daher nicht verzehrt werden.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Kürbis-Mais-Suppe

Wärmender Herbstliebling.

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