Ernährung 2017: Lecker, schnell und gesund?

Ausgewogen und regional wollen wir uns ernähren – und schnell muss es gehen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Ernährungsreports, der im Auftrag des Bundesernährungsministers die Ernährungsgewohnheiten in Deutschland unter die Lupe nimmt.

Demnach achten wir als Verbraucher beim Einkauf mehr auf den Geschmack und die Herkunft unserer Lebensmittel als auf den Preis. Und drei Viertel der Befragten gaben an, gerne zu kochen. Allerdings offenbar nur am Wochenende. Denn nur ein Fünftel der Befragungsteilnehmer kocht aus Mangel an Zeit oder Lust täglich selbst. Mut machen uns aber gerade die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Ausgerechnet sie kochen von allen Altersklassen am liebsten und sind wohl am meisten bereit, sich aktiv mit ihrer eigenen Ernährung und woher sie kommt auseinanderzusetzen.

In jedem Fall legt mehr als die Hälfte der Befragten großen Wert auf eine einfache und schnelle Zubereitung ihres Essens. Und so kommen neben Fleisch, Wurst und Pasta immer häufiger bevorzugt TK-Pizza und andere Fertiggerichte auf den Teller, die öfter mit ihrem Fett- oder Zuckeranteil glänzen.

Wir finden deshalb, dass sich auch beim schnellen Griff zum Fertiggericht ein Blick darauf lohnt, was drinsteckt – und im Zweifel gekonntes „Aufpimpen“ mit Obst und Gemüse. Unsere Tipps: Apfel zum Nachtisch, Extra-Rucola auf die Pizza, Gemüsesticks zum Knabbern nebenbei oder eben auch Fertigsalat oder ein Convenience-Produkt mit viel Gemüse … Wie einfach das in den Alltag einzubauen geht und wie schnell eine Portion erreicht sein kann, finden Sie übrigens auch hier: www.5amtag.de/wissen/was-ist-5-am-tag/

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