Fruchteis selbst machen – so einfach geht‘s

Früher, als in den meisten Haushalten noch keine Eismaschine stand, war selbstgemachtes Fruchteis in den Sommermonaten der Hit. Zutaten waren meist Erdbeeren oder Himbeeren, plus viel Puderzucker und Sahne. Das Ergebnis: ein cremiges Fruchteis mit hohem Sättigungsgrad. Die Alternative hieß Wassereis. Für dieses wurde Fruchtsaft eingefroren, oft in der Eiswürfelschale, und dann genüsslich gelutscht.

Natürlich lässt sich solches Fruchteis auch heute noch herstellen. Zu den beschriebenen Varianten sind inzwischen allerdings zahllose andere Rezepte und Geschmacksvarianten hinzugekommen. Neben Früchten werden zum Beispiel auch Gemüse oder Kräuter verarbeitet. Nach wie vor beliebt ist Puderzucker, der dafür sorgt, dass das Eis cremig bleibt.

Hier zwei Rezeptvarianten für selbstgemachtes Eis:

Variante 1:

Die frischen Früchte werden eingefroren, am Folgetag angetaut, mit Buttermilch oder Naturjoghurt zusammen püriert. Wem die Fruchtsüße nicht ausreicht, gibt etwas Ahornsirup, Honig oder eine Banane dazu. Noch einmal gut durchrühren. Falls die Masse nicht kalt genug ist, noch einmal kurz in den Gefrierschrank stellen und dann einfach nur genießen.

Variante 2:

Fruchtsorbets kommen ganz ohne Sahne und andere Milchprodukte aus. Für ein Sorbet werden die Früchte zusammen mit etwas Saft püriert, eventuell mit etwas Puderzucker gesüßt und dann eingefroren. Besonders schnell fertig ist das Sorbet, wenn Sie die Fruchtmasse in kleine Schalen oder spezielle Eisförmchen füllen.

Fruchteis und Sorbets können Sie aus allen möglichen Früchten herstellen, also auch aus Steinobst und fruchtig schmeckendem Gemüse wie Tomaten. Oder Sie kombinieren Obst und Gemüse, wie wir es bei unserem Erdbeer-Tomaten-Eis vorschlagen. Selbstverständlich können Sie auch tiefgefrorene Früchte nehmen. Wir empfehlen dann allerdings zu schauen, ob der Fruchtmischung bereits Zucker beigemischt wurde. Dann können Sie auf zusätzliches Süßen verzichten.

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