Auberginen

Mehr als nur eine Gemüsebeilage

Moussaka, Baba Ghanoush und Ratatouille – traditionell spielt die Aubergine vor allem in mediterranen und orientalischen Gerichten eine große Rolle. Aber auch in deutschen Küchen ist das Nachschattengewächs längst nicht mehr wegzudenken.

Auf die Reife kommt es an

Die Auberginenpflanze mag warme Temperaturen, wird im Gewächshaus aber auch in Deutschland angebaut. Erntefrisch ist das Gemüse zwischen Juli und Oktober erhältlich. Ob dunkelviolett, weiß-lila gestreift oder grün – beim Einkauf gilt: Eine reife Aubergine hat eine glatte Schale mit mattem Glanz und gibt bei leichtem Fingerdruck etwas nach. Ist das nicht der Fall, besser nicht zugreifen, denn Auberginen reifen nicht nach.

Eierfrucht mit Vitaminen

Die Aubergine, die wegen ihrer Form auch Eierfrucht genannt wird, besteht zu 90 Prozent aus Wasser, nimmt beim Braten jedoch viel Fett auf. Das Gemüse ist reich an Kalium und enthält vor allem in der Schale reichlich Vitamin B und C.

Wandelbar in der Zubereitung

Ob gebraten, gegrillt oder gebacken, die Eierfrucht ist vielseitig, sollte jedoch nicht roh verzehrt werden! Auberginen enthalten das natürliche Gift Solanin, das erst beim Garen zerstört wird. Durch ihren wenig intensiven Eigengeschmack lieben Auberginen kräftige Gewürze und frische Kräuter wie Petersilie und Rosmarin. Sie schmecken leicht angedünstet als Beilage, bereichern mariniert vom Rost jede Grillfeier und harmonieren mit weiteren Gemüsearten in Aufläufen und Pastasoßen. Besonders beliebt: gefüllte Auberginen. Kombinieren Sie munter ihre Lieblingszutaten und füllen die ausgehöhlte Frucht damit. Den Rest erledigt Ihr Backofen.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Grünes Hähnchencurry mit Auberginen

Asiatisch pikant.

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