Pflaumen und Zwetschgen

Der kleine, aber feine Unterschied

Die Familie der Pflaumen ist sehr groß und vielseitig: Es gibt über 2.000 verschiedene Sorten und ständig kommen neue Züchtungen dazu. Oftmals werden Pflaumen mit Zwetschgen verwechselt.

Wie unterscheiden sich Pflaumen von Zwetschgen?

Die Pflaume im eigentlichen Sinne ist rundlich bis oval und – je nach Sorte – in vielen Farben erhältlich: Neben den klassischen violetten Pflaumen gibt es auch rote, gelbe und grüne. Ein weiteres typisches Merkmal ist die sogenannte Bauchnaht. Damit wird die ausgeprägte Kerbe, die seitlich an der Frucht verläuft, bezeichnet. Außerdem lässt sich das sehr saftige Fruchtfleisch bei vielen Sorten nicht so einfach vom Stein lösen.

Anders bei der Zwetschge: Hier löst sich das Fruchtfleisch leicht vom Stein. Die blau-violetten Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume, haben eine ovale Form und laufen an den Enden spitz zu. Zwetschgen haben eine sehr schwach ausgeprägte Bauchnaht. Das Fruchtfleisch ist deutlich fester als bei Pflaumen und behält auch beim Kochen und Backen seine Form. Deshalb eignen sich Zwetschgen besonders gut für Kuchen, während Pflaumen die ideale Wahl bei Mus und Marmeladen sind.

Erntezeit

Saison hat das Steinobst von Juli bis Oktober. Egal ob Pflaumen oder Zwetschgen: Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte weich und reif sind, denn dann schmecken sie am süßesten. Am längsten halten sich die Früchte ungewaschen im Kühlschrank oder im Keller.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Pflaumen-Streusel-Kuchen

Fast wie bei Großmutter.

Zum Rezept