Pressemitteilung

Die Farbe des Jahres - Grün in allen Variationen


Mannheim, April 2005 - Wer in 2005 eine gute Figur machen möchte, sollte nicht nur bei der Wahl seiner Garderobe zu Grün greifen. Auch zahlreiche grüne Gemüsearten haben jetzt Saison und bringen viel Frische auf den Speiseplan. Zwar gilt in Punkto Obst und Gemüse die Ernährungsempfehlung: 5-mal am Tag und so farbenfroh wie möglich! Doch heißen die Trendsetter der Frühlingsküche ganz klar: zarte Kräuter, junger Spinat, würziger Rucola, wilder Bärlauch, knackiger Kohlrabi und kullernde Erbsen. Denn Grün hat’s in sich!

Verantwortlich für die grüne Farbe ist das Chlorophyll. Den Namen kennen wir noch aus dem Biologieunterricht, doch Chlorophyll kann mehr als nur kräftige Farbe zaubern. Es kann krebsauslösende Stoffe binden, angegriffene Zellen im Körper reparieren und darüber hinaus auch noch vor Umweltgiften schützen. Des Weiteren enthält grünes Obst und Gemüse reichlich Folsäure. Dieses Vitamin ist an sämtlichen Wachstums- und Entwicklungsprozessen im Körper beteiligt und daher vor allem für Schwangere und Kinder essentiell. Folsäure spielt aber auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen. Schließlich stecken auch noch jede Menge andere Sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Phenole und Flavonoide in grünem Gemüse und Kräutern, die vor verschiedenen ernährungsbedingten Erkrankungen schützen können. 

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Instituts für Ernährung, Epidemiologie und Biostatistik der Harvard-School of Public Health in Boston aus dem Jahr 2004 belegt, dass der Verzehr von grünem Blattgemüse das Risiko für einen Herzinfarkt senkt: In dieser Studie wurden Personen untersucht, die im langjährigen Durchschnitt pro Woche 3,5 Portionen Blattgemüse verzehrten. Ihr Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen lag um zwei Drittel unter dem von Probanden, die nur 0,5 Portionen Blattgemüse pro Woche verzehrten. 

Besonders lecker schmeckt grünes Obst und Gemüse frisch zubereitet. Gedünstet oder kurz gegart bleiben Bohnen, Erbsen & Co knackig und bewahren ihre wertvollen Powerstoffe. Übrigens darf auch gerne zu Tiefkühlware gegriffen werden: Denn die schonende und schnelle Verarbeitung speichert und schützt Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe. 

Grünes ergänzt man am besten mit rotem oder gelbem Obst und Gemüse – in jedem Fall darf ausgiebig zugegriffen werden. Die Gesundheitskampagne 5 am Tag empfiehlt, täglich mindestens 5 Portionen – das sind etwa 650 Gramm - der leckeren Früchtchen zu verzehren. Dabei hat man die Wahl zwischen frischem Obst und Gemüse, Tiefkühlware, Konserven oder Fruchtsaft - Hauptsache reichlich davon.

Mehr Informationen hierzu gibt es unter www.machmit-5amtag.de.