Pressemitteilung

Mini-Kürbisse: Köstlich schmeckende Leichtgewichte


Mehr als 1.000 Kilogramm Gewicht brachte der größte 2014 geerntete Kürbis auf die Waage. Kein Mensch mag sich ernsthaft vorstellen, wieviel Liter Kürbissuppe sich daraus herstellen lassen. Hinzu kommt, dass die großen Gartenkürbisse kulinarisch wenig zu bieten haben. Die Alternative sind kleine Kürbissorten, die aussehen wie Zierkürbisse und Genießer mit festem Fruchtfleisch und viel Geschmack begeistern. 5 am Tag stellt die interessantesten Kleinkürbisse vor.

In der mehr als 800 Mitglieder zählenden Kürbisfamilie sind es die „Kleinen“, die sich für geschmackvolle Gerichte eignen. Dabei kommt auch der ernährungsbewusste Gourmet auf seine Kosten. „Kürbisse sind kalorienarm und enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie die Vitamine A und B6, Magnesium, Kalzium und Kalium“, erläutert Sabine Lauxen, Sprecherin der von der EU geförderten Kampagne „5 am Tag“.

Bekanntester Vertreter der Kleinkürbisse ist der Hokkaido, der ein bis zwei Kilogramm Gewicht hat. Für die schnelle Kürbisküche ist er wegen seiner essbaren Schale besonders geeignet. Halbiert und entkernt, lässt sich der Hokkaido mit Hackfleisch, Reis, anderem Herbstgemüse wie Lauch und vielem mehr wunderbar füllen und im Ofen garen.

Butterzart und nussig im Geschmack

Äußerst schmackhaft ist der birnenförmige Butternut, dessen kleinste Exemplare nur 200 Gramm wiegen. Der Butternut hat deutlich weniger Kerne als der Hokkaido, sein hellorange-farbiges Fruchtfleisch ist weich und hat einen milden, schmelzenden Geschmack. Der Butternut schmeckt kräftig gewürzt mit Kräutern, Curry oder Chili ebenso wie leicht gesalzen und mit Pfeffer verfeinert. Wichtig zu wissen: Seine Schale ist nicht essbar.

Zum Abheben lecker: der „Ufo-Kürbis“

Der eine fliegenden Untertasse ähnelnde Patissonkürbis war früher nur als Zierkürbis bekannt. Inzwischen ist er als Esskürbis in gut sortierten Gemüseabteilungen und auf Märkten erhältlich. Patisson-Kürbisse wiegen je nach Sorte zwischen 300 Gramm und zwei Kilogramm. Sehr schmackhaft sind die hellen butterfarbenen und weißen Sorten. Ein feines, an Muskat erinnerndes Aroma hat der Patisson orange. Patissons eignen sich wegen ihres originellen Aussehens besonders zum Füllen, wobei die Schale nicht essbar ist.

Kürbis mit Hut

Wie der Patisson ist die Bischofsmütze, auch Türkenturban genannt, ein echter Blickfang. In dem ausgehöhlten Kürbis lässt sich gut eine aromatische Suppe, zubereitet aus dem schmackhaften Fruchtfleisch, servieren.

Ist der süß!

Der Sweet Dumpling ist mit 300 bis 600 Gramm ein weiteres Leichtgewicht unter den Kürbissen. Sein leicht süßlicher Geschmack erinnert an Esskastanien. Der Sweet Dumpling schmeckt im Ofen geschmort, gefüllt oder als Alternative zu Bratkartoffeln. Zudem wird er gerne für Süßspeisen wie Kuchen oder Muffins verwendet. Sehr praktisch: Das Schälen entfällt, die hübsch gemusterte Schale kann einfach mitgegessen werden.

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag

Drei Portionen Gemüse, zwei Portionen Obst, das ist die Grundregel bei 5 am Tag. Wer tagsüber zu Obst, kleingeschnittenem Gemüse, Salat oder Smoothies greift, kommt schnell auf das Tagespensum von 650 Gramm. Zusätzliche Tipps für 5 am Tag im Alltag gibt es auf www.5amtag.de.

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Tipp: Kürbis als Rohkost

Die meisten Speisekürbisse mit festem Fruchtfleisch wie Hokkaido, Butternut und Patisson schmecken auch als Rohkost. Zum Beispiel geraspelt in Salaten zusammen mit Roter Bete und Apfel oder als herbstliche Süßspeise mit Nüssen, Honig und Zimt.

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Fitnesstipp: Starke Rückenmuskeln dank Kürbis

Ein festschaliger Kürbis eignet sich im Herbst und Winter als Alternative zum Medizinball für das Rückentraining. In Bauchlage die Arme nach vorn, einen Kürbis zwischen die Hände nehmen, den Körper (vor allem Bauchmuskulatur und unterer Rücken) anspannen und den Kürbis mehrfach hochheben und wieder senken, ohne den Kürbis abzulegen.

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Rezept: Kürbis-Mais-Suppe mit Tomatillo und Koriandergrün

Zubereitungszeit: 15 min
Garzeit ca.: 40 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten (für 4 Personen):
500 g Kürbisfruchtfleisch, Butternuss
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 EL Maismehl
ca. 1 l Gemüsebrühe oder Geflügelbrühe
200 g Maiskörner, TK
Salz
gemahlener Koriander
Chilipulver

Zum Garnieren:
1 Tomatillo, einige Stängel Koriandergrün

Zubereitung:
Das Kürbisfleisch in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und klein schneiden. Zusammen mit dem Kürbis in der heißen Butter in einem Topf farblos anschwitzen. Mit dem Mehl bestreuen, untermischen und die Brühe angießen. Den Mais zugeben, aufkochen lassen, salzen, und unter gelegentlichem Rühren etwa 30 Minuten weich köcheln lassen. Anschließend fein-cremig pürieren. Nach Bedarf noch etwas einköcheln lassen oder Brühe ergänzen. Mit Koriander, Salz und Chili abschmecken.

Die Tomatillo waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Das Koriandergrün abbrausen, abzupfen und trocken schütteln.

Die Suppe auf Schüsseln verteilen und mit Tomatillo und Koriandergrün garniert servieren.

Nährwerte pro Portion:
kcal: 173
EW: 3,9 g
KH: 17 g
F: 10 g
BE: 1,5
Bst.: 3,8 g
Chol. : 11 mg