Pressemitteilung

Selbst Gepflanztes fürs Pausenbrot


5 am Tag und Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI) starten Ernährungskampagne an 50 Schulen.

(5atg) - Frische Radieschen, saftige Erdbeeren und knackiger Pflücksalat aus dem eigenen Schulgarten? Die EU-geförderte Ernährungskampagne 5 am Tag macht’s möglich. Inspiriert vom Trend der urbanen Gärten initiiert 5 am Tag jetzt mit dem Projekt „Pflanz' dir dein Schulbrot“ deutschlandweit „5 am Tag-Beete“ in Schulen. Gestartet wird im kommenden Jahr an 50 ausgewählten Hamburger Schulen in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag, 27. September, um 10.30 Uhr im Naturerlebnisgarten auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau Hamburg in Wilhelmsburg wird die Zusammenarbeit erstmals vorgestellt.

Gelebtes Ernährungswissen

„Bereits seit zehn Jahren setzt sich 5 am Tag dafür ein, dass die Menschen möglichst 5 Portionen Obst und Gemüse essen. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und unterstützen Schulen bei der Vermittlung von gelebtem Ernährungswissen“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel von 5 am Tag. Gemeinsam mit Heike Elvers (Leiterin des Referats Naturwissenschaften des LI) und Klaus Hoppe (Leiter der Abteilung Landschafts- und Grünplanung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg) erläutert Büning-Fesel bei der Auftaktveranstaltung das Projekt. Dabei werden unter anderem die Möglichkeiten und Grenzen des urbanem Gärtnerns in Schulen und die pädagogischen Aspekte von „Pflanz‘ dir ein Schulbrot“ thematisiert, bei dem Schüler im Schulgarten ihr eigenes zwei mal zwei Meter Beet anbauen können. Zusätzlich stellen die Partner das Bewerbungsverfahren für Schulen vor und geben einen Ausblick auf die Zukunft.

„Die Idee hinter „Pflanz' dir dein Schulbrot“ ist einfach: Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6 können in ihrem eigenen Beet Schnittlauch, Erdbeeren, Kohlrabi, Pflücksalat sowie Radieschen anpflanzen und sich so spielerisch Wissen und Kompetenzen zu Obst und Gemüse aneignen“, erklärt Dr. Margareta Büning-Fesel. Das gemeinsame Gärtnern soll Lust auf den täglichen Genuss von frischem Obst und Gemüse machen. „Kinder erforschen beim praktischen Arbeiten im Biotop Schulgarten auf vielfältige Weise naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu Pflanzen- und Ernährungswissen. Selbst zubereitete frische Zutaten können Essgewohnheiten prägen“, sagt Heike Elvers vom LI.

Erfolgreiches Pilotprojekt

Unterstützt werden die Lehrkräfte bei der Umsetzung des 5 am Tag-Beetes durch einen begleitenden Unterrichtsorder mit einer Pflanzanleitung, einem Gartenkalender, Unterrichtsein-heiten, einem Gärtner-Starter-Set und vielem mehr. „Da kann beim Gärtnern eigentlich gar nichts mehr schief gehen“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel. Das bestätigt auch Hiltrud Kneuer, Schulleiterin der „Schule auf der Veddel“. Ihre Schülerinnen und Schüler haben bereits in diesem Jahr am Pilotprojekt von „Pflanz' dir dein Schulbrot“ teilgenommen – und das mit Erfolg. „Es war eine tolle Erfahrung und hat den Kindern großen Spaß gemacht. Sie konnten ihr Obst und Gemüse selbst anbauen, wachsen und reifen sehen. Das 5 am Tag-Beet hat unsere Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise weitergebracht“, berichtet Hiltrud Kneuer. So hätten die Kinder nicht nur verschiedene Sorten kennen und erleben gelernt, sondern auch ganz bewusst Verantwortung für ihren kleinen Garten übernommen.

Begeistert von dem Projekt unterstützt die „Schule auf der Veddel“ deshalb den deutschlandweiten Start der „Pflanz' dir dein Schulbrot“-Initiative auch bei der Auftaktveranstaltung am 27. September aktiv. So werden die Schüler gemeinsam mit Kindern anderer teilnehmender Schulen auf dem Gelände der igs Schulbrote verteilen – natürlich belegt mit frischen Zutaten aus dem 5 am Tag-Beet.

Weitere Informationen über das „5 am Tag-Beet“ sowie Tipps und Tricks, damit der Einsatz im eigenen Beet garantiert Früchte trägt, gibt es im Internet unter www.5amtag-garten.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/5AmTagDeutschland.

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