Apfelschlaf statt Winterschlaf

Wer einen Apfelbaum besitzt, der durfte sich in den letzten Wochen an der eigenen Apfelernte erfreuen. Damit die Äpfel nicht nur einige wenige Wochen überstehen, sondern schön knackig auch im Winter daherkommen, haben wir heute die besten Tipps zur Lagerung der beliebten Obstsorte zusammengestellt.

Für die Lagerung müssen die Äpfel in jedem Fall trocken sein. Reiben Sie die Früchte allerdings bitte nicht trocken, sonst würde die natürliche Wachsschicht zerstört. Und sie sollten gründlich überprüft werden, denn Wurmlöcher, Faul- und Druckstellen erhöhen das Fäulnisrisiko erheblich. Da ein fauler Apfel nicht alle anderen verderben soll, unbedingt aussortieren! Auch später ist es sinnvoll, das heimische Obstlager regelmäßig zu prüfen, getreu dem Aschenputtel-Prinzip: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

Nun zum Lagerplatz: Ein kühler, dunkler und frostfreier Platz ist ideal. Zusätzlich ist eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig, sonst trocknen die Äpfel zu stark aus und schrumpfen ein. Nun ist es in modernen Kellerräumen jedoch oftmals sehr trocken. Abhilfe kann man allerdings recht einfach schaffen, indem man Schüsseln mit Wasser aufstellt.

Holzregale, die mit Zeitungspapier ausgelegt werden, eignen sich am besten zur Lagerung von Obst. Die Äpfel selbst sollten mit dem Stiel nach unten schauen und sich nicht gegenseitig berühren. Ist das nicht möglich, so können auch Zeitungspapier oder Wellpappe als Trennung dienen.

Wie einige andere Obstsorten auch geben Äpfel das Reifegas Ethylen ab. Das lässt andere Obst- und Gemüsesorten schneller reifen – oder aber verderben. Aus diesem Grund sollten Äpfel immer getrennt liegen. Wenn Sie jedoch zuhause Obst oder Gemüse haben, das einen schnellen Reifeanstoß benötigt, liegt der Apfel daneben genau richtig.

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