Paleo vs. Clean Eating – was ist das eigentlich?

Low Carb, Detox, Superfoods - die Liste der aktuellen Trends ist lang. Wir möchten heute der Frage nachgehen, was sich eigentlich hinter „Paleo“ und „Clean Eating“ verbirgt, worin sich diese beiden Philosophien unterscheiden und ob eine vielleicht empfehlenswerter ist als die andere.

Da wäre zunächst Paleo. Diese Ernährungsform postuliert in irreführender Weise, dass die Ernährung der Altsteinzeit die natürlichste Ernährung des Menschen sei. Damit heißt es zurück zum Essen wie in der Höhle: Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Nüsse und Honig – unverarbeitet, ohne Zusatzstoffe oder zugesetzten Zucker.

Beim „Clean Eating“ stehen diese Lebensmittel ebenfalls im Fokus. Fast Food und industriell verarbeitete Lebensmittel werden konsequent gemieden. Stattdessen wird mit wenig Salz und mit dem Angebot der Saison frisch gekocht. „Back to the roots“ ist beiden Ernährungsformen also ebenso gemeinsam wie ihr Ursprung in den USA.

Und wo liegt nun der Unterschied? Paleo vermeidet alles, was in der Steinzeit nicht verfügbar gewesen sein soll, und das sollen in erster Linie Milchprodukte, Hülsenfrüchte und fälschlicherweise auch Getreide sein. Der Verzicht auf Kohlenhydrate und der Verzehr von ziemlich viel eiweißhaltigem Fleisch reizt vielleicht Abnehmwillige. Doch ausgewogen ist das nicht.

Beim „Clean Eating“ dagegen sind gerade Hülsenfrüchte und das volle Getreidekorn erlaubt und ausdrücklich erwünscht, denn so werden möglichst alle Eiweißquellen mit hochwertigen Kohlenhydraten kombiniert. Damit ist Clean Eating letztlich ein moderner Begriff für eine sehr sinnvolle Vollwerternährung. Und dass dabei noch frisch gekocht und das Essen damit wirklich genossen wird, finden wir besonders gut. Unsere eindeutige Empfehlung also: Clean Eating.

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