Pastinaken

Unscheinbares Gemüse mit großem Geschmack

Altes Wurzelgemüse ist seit einiger Zeit wieder in Mode: in aktuellen Kochbüchern und Online-Rezeptsammlungen sind Rezepte mit Pastinaken und Petersilienwurzeln zu finden. Berühmte Star-Köche haben den Trend ins Rollen gebracht und seither sind die vorher schwer erhältlich gewesenen Sorten wieder überall zu haben – zum Glück.

Pastinake - das altmodische Gemüse

Ein echtes Wintergemüse, durch Frost wird Pastinake im Geschmack milder und süßer. Daher kann es in der Hauptsaison November bis April bei Bedarf auch bei Minusgraden geerntet werden.

Sie ist aromatisch, nussig und hat eine leichte Süße. Die cremeweiße Pastinake ist kegelförmig und läuft sehr spitz zu. Da sie leicht bekömmlich ist, wird Pastinake gerne als Babynahrung zubereitet. Reich an Ballaststoffen macht das Gemüse lange satt. Zudem enthält die Wurzel wichtige Mineralstoffe wie Kalium und B-Vitamine. Die weiße Schale unterscheidet sich äußerlich kaum von der Petersilienwurzel.

Beim Einkaufen sollte auf eine unversehrte Schale geachtet werden. Kühl, trocken und ungewaschen gelagert, ist Pastinake einige Wochen haltbar.

Petersilienwurzel

Die weiße und spitz zulaufende Petersilienwurzel variiert in ihrer Größe von fingerdick bis rübengroß. Durch ihre kräftige und herzhafte Würze eignet sie sich für Eintopfe und Suppen. Im Kühlschrank hält sich die Wurzel 2 bis 3 Wochen, danach geht die Festigkeit und der Geschmack verloren.

Aber wo ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen Petersilienwurzel und Pastinake?

Die Pastinake ähnelt ein wenig mehr der Möhre. Sie ist in der Regel dicker als die Petersilienwurzel, besonders am Kopfteil. Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal: Die Stelle, an der das Kraut ansetzt, ist bei der Pastinake eingestülpt, während es bei der Petersilienwurzel ausgestülpt ist.

Geschmacklich ähneln sich die beiden, jedoch schmeckt die Petersilienwurzel würziger und intensiver und ein wenig nach Anis, während die Pastinake etwas süßlicher schmeckt.

Kochen mit Wurzelgemüse

Die äußerst leckeren Wurzeln können roh, aber auch gekocht, gebacken oder gebraten gegessen werden. Servieren Sie doch beispielsweise zum nächsten Hauptgericht Pastinaken- oder Petersilienwurzelpüree anstelle von Kartoffelbrei – die Zubereitung ist identisch, aber der Geschmack wird Sie überzeugen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Pastinaken mit gebratenem Knoblauch

Würzig feiner Geschmack mit dem gewissen Extra.

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