Schwarzwurzel

Die Rückkehr einer Delikatesse

Nicht umsonst werden Schwarzwurzeln auch als Winterspargel oder als „Spargel des armen Mannes“ bezeichnet, denn ihr nussiger Geschmack erinnert an das edle Frühlingsgemüse. Unter der erdigen schwarzen Schale versteckt sich eine weiße Stange, die dem Spargel ähnelt. Das typische Wintergemüse hat von Oktober bis April Saison und wird wie der Spargel aufwändig mit der Hand geerntet. Dabei wird die Schwarzwurzel behutsam aus der Erde geholt, da eine Verletzung der Schale zum Austrocknen und Geschmacksverlust des Gemüses führt.

Das steckt im Winterspargel

Von allen Gemüsearten hat die Schwarzwurzel die meisten Nährstoffe. Vor allem ist sie reich an Kalzium und Phosphor. Beim Einkauf sollten Sie auf unversehrte Wurzeln achten. Der Frischetest zu Hause: Beim Aufschneiden der Wurzel sollte ein milchiger Saft austreten, dann ist das Gemüse besonders frisch.  Eingewickelt in ein feuchtes Küchentuch, hält sich das Gemüse bis zu 2 Wochen im Kühlschrank.

Schwarzwurzel zubereiten

Die Schwarzwurzel wird wie Spargel zubereitet und als gekochte Beilage zu Fisch oder Fleisch serviert. Vor dem Schälen sollte das Gemüse gründlich von der Erde befreit werden. Allerdings sollten Sie beim Schälen unbedingt Handschuhe tragen, da der austretende Milchsaft die Hände dunkel färbt. Ein kleiner Spritzer Zitrone sorgt dafür, dass die Wurzeln sich nicht verfärben – denn schließlich isst das Auge mit.

Das passende Rezept dazu finden Sie hier!

Suppen

Schwarzwurzelsalat mit Radieschen und Tomate

Altes Gemüse neu kombiniert.

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